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Freispruch für Busfahrer - Verteidiger Normann Hofstätter

Freispruch für Busfahrer vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien

In einem aufsehenerregenden Strafverfahren rund um einen Fall mutmaßlicher Selbstjustiz in Wien erzielte Strafverteidiger Mag. Normann Hofstätter einen Freispruch für seinen Mandanten. Der 57-jährige Busfahrer musste sich gemeinsam mit elf Jugendlichen vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien verantworten.

Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Angriff auf den Busfahrer in der Wiener Donaustadt. Nachdem dieser bei einem Streit mit Jugendlichen über eine Treppe gezogen und verletzt worden war, soll sein Sohn Freunde mobilisiert haben, um gegen die mutmaßlichen Angreifer vorzugehen. Die folgende Auseinandersetzung eskalierte massiv und führte unter anderem zu Anklagen wegen Raubes, Körperverletzung, Nötigung und Vergewaltigung.

Dem von Normann Hofstätter verteidigten Busfahrer wurde vorgeworfen, zu der späteren Racheaktion angestiftet zu haben. Der Angeklagte bestritt diesen Vorwurf.

Die Verteidigung argumentierte insbesondere mit der Situation des Mandanten unmittelbar nach dem gegen ihn gerichteten Angriff. Hofstätter verwies darauf, dass der Busfahrer selbst verletzt worden und im Krankenhaus gelandet sei und zu diesem Zeitpunkt andere Sorgen gehabt habe, als Rachepläne zu schmieden.

Das Landesgericht für Strafsachen Wien sprach den von Strafverteidiger Normann Hofstätter vertretenen Busfahrer frei. Gegen die elf mitangeklagten Jugendlichen wurden hingegen unterschiedliche Freiheitsstrafen ausgesprochen. Die Entscheidungen waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht rechtskräftig.

Der Ausgang des Verfahrens unterstreicht die Bedeutung einer konsequenten individuellen Prüfung der Tatvorwürfe und der konkreten Beweislage – gerade bei komplexen Strafverfahren mit zahlreichen Beschuldigten.

Mag. Normann Hofstätter ist Strafverteidiger in Wien und vertritt Beschuldigte und Angeklagte insbesondere vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien sowie in Strafverfahren in Wien und Niederösterreich.

Quelle: Kronen Zeitung, 23. Juni 2026, „Freispruch für Busfahrer im Selbstjustiz-Horror“

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